In diesem Artikel möchten wir dir das Berufsbild des Fotografen ein bisschen näher vorstellen. Denn es gibt viele verschiedene Wege, die man als Fotograf einschlagen kann. Die Unterschiede liegen nicht nur in der Form der Anstellung (fest oder frei), sondern auch darin, ob man sich auf ein Feld spezialisiert, ob man ortsgebunden arbeiten oder reisen will, und und und… Also werfen wir doch mal einen Blick auf ein paar gängige Aspekte zum Thema.

Welche Formen der Anstellung gibt es?

Es ist meistens üblich, dass Fotografen freiberuflich arbeiten. Entweder führen sie selbstständig ein eigenes Fotostudio oder fotografieren für unterschiedliche Kunden. Die wenigsten sind noch fest angestellt, aber bestehen tut diese Möglichkeit trotzdem. Einige Zeitungen z.B. haben einen festen Fotografen, der immer für Einsätze bereitsteht und die Bilder später aufbereitet. Dennoch ist es wahrscheinlicher, als Freiberufler eingestellt zu werden.

Ausbildung oder Studium?

Das ist eine schwierige Frage, und sie hängt ein bisschen davon ab, in welchem Bereich du später arbeiten möchtest. Willst du eher in die Richtung gehen, dein eigenes Studio zu eröffnen, bist du mit einer handfesten Ausbildung gut beraten, bei der du alle Basics und die Technik von der Pieke auf lernst.

Willst du lieber künstlerisch und frei arbeiten, ist vielleicht ein Studium an einer Fachhochschule, einer Akademie oder einer speziellen Foto- oder Kunsthochschule geeigneter für dich. Hier lernst du u.a. verschiedene Stile kennen, erfährst, wie du deine eigene Richtung findest und dich entfalten kannst. Es gibt auch spezifische Kurse oder Studiengänge für Mode- oder z.B. Werbefotografie. Der Facettenreichtum ist hier gewiss höher als in einem Studio, in dem die meisten Leute ein neues Passfoto brauchen.

Wie fange ich an?

Wenn du die Chance hast, dann absolviere ein Praktikum in einem Fotostudio, damit du den Alltag darin kennenlernst und einen Einblick in das Berufsleben bekommst. Meistens kannst du danach schon sagen, ob du dir diese Form des Arbeitens als Fotograf vorstellen kannst oder nicht.

Kunsthochschulen oder Akademien bieten häufig einen Tag der offenen Tür, Ausstellungen von Studenten oder Workshops an, damit Interessierte die Angebote kennenlernen können. Das ist ein super Weg, um mit Studenten ins Gespräch zu kommen oder in Kurse und Fachrichtungen reinzuschnuppern. Termine solcher Art werden eigentlich immer online bekanntgegeben, also halte die Augen offen, damit du bei einer dieser Aktionen direkt dabei sein kannst, um dir dein eigenes Bild zu machen.


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