Während manche die Fotografie als ihr leidenschaftliches Hobby oder eine Nebentätigkeit betreiben, gibt es die anderen, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen wollen – und das in Form eines Fotostudios. Natürlich ist das kein einfacher Weg, aber wenn du gerne Portraits oder Modeaufnahmen schießt und dein eigener Boss sein willst, dann ist das eine echte Chance.

Wir verraten dir 5 hilfreiche Tipps auf dem Weg zu deinem eigenen Fotostudio.

1) Praktikum oder Nebenjob

Bevor du deinen eigenen Laden eröffnest, solltest du die Gelegenheit nutzen, um in einem Studio ein intensives Praktikum zu absolvieren oder dort nebenbei zu jobben. Denn hier lernst du bereits einiges über das Tagesgeschäft und was es heißt, selbstständig zu sein. Diese Eindrücke werden dir helfen, deine Entscheidung zu fällen und abzuwägen, ob dies das richtige für dich ist.

2) Familie und Freunde ablichten

Es klingt zwar nicht danach, aber fremde Menschen abzulichten, die dich für ein schönes Bild auch noch bezahlen sollen, kann am Anfang schwieriger sein als gedacht. Daher lautet unser Tipp: Übe unzählige Portraitaufnahmen mit Bekannten, Freunden oder deiner Familie in verschiedenen Situationen, die auf dich zukommen könnten (z.B. Bewerbungsfotos, Hochzeits- oder Familienfoto, Mode, Akt usw.) Je mehr Übung du hast, desto leichter fällt es dir später. Tipp: Solche Bilder von Freunden oder der Familie sind vor allem gut als erste Werbefotos im Schaufenster geeignet.

3) Die Konkurrenz prüfen

Wenn du sicher bist, dass du ein Studio eröffnen willst, musst du die Lage vor Ort checken. Wo sind Ladenlokale frei, wo befinden sich andere Studios? Welche Angebote und Preise haben diese? Nur wenn du weißt, was deine Konkurrenz anbietet, kannst du ein einmaliges Angebot erschaffen und dich absetzen. Also Augen auf und Fotostudios unter die Lupe nehmen.

4) Klein anfangen

Es musst nicht gleich das größte Ladenlokal sein, das du auftreiben kannst. Für den Anfang solltest du dir soviel Platz wie nötig gönnen, es aber nicht übertreiben. Denn größere Läden kosten mehr und sind schwieriger zu unterhalten. Die Suche ist zwar nicht leicht und die Läden müssen gewisse Ansprüche erfüllen, aber beginne lieber etwas kleiner und wachse mit deinem Geschäft, als aufgeben zu müssen, weil du Miete oder Nebenkosten nicht mehr aufbringen kannst.

5) Geduld, Geduld, Geduld

Der Weg zu einem eigenen Studio ist lang und steinig. Das solltest du dir von Anfang an bewusstmachen. Wenn du nicht gewillt bist, dich zu engagieren, deine Zeit dafür zu opfern und zu investieren, dann überleg dir direkt etwas anders. Aber wenn es dein Traum ist, dich mit deiner Leidenschaft selbstständig zu machen, wirst du auch die Hürden überwinden, die sich dir in den Weg stellen. Wichtig ist, dass du wirklich dafür brennst!


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